Von bleibendem Wert
Immer noch gelten Immobilien als sichere Anlageform. Die eigenen vier Wände stehen für viele als festes Fundament, im wörtlichen wie im übertragenen Sinne für die Vorsorge im Alter, für eine finanzielle Rücklage mit Substanz oder einfach für die persönliche Versicherung, immer ein eigenes Dach über dem Kopf zu haben. Neben dem tatsächlichen materiellen Wert haben Häuser bei ihren Besitzern immer auch einen hohen emotionalen Wert. Doch auch als reine Geldanlage, die man nie selbst bewohnt, eignen sich Immobilien sehr gut.
Bastler am Haus
Man muss nicht Architektur studiert haben oder sonst eine Ausbildung in der Baubranche gemacht haben, um eine Vorstellung vom Aufwand eines Hausbaus oder der Haussanierung zu bekommen. Fast jeder ist bestimmt schon mal an einem schönen, wenn auch verwitterten oder verfallenen Objekt vorbeigefahren oder gelaufen und hat sich gewundert, warum keiner es für lohnend erachtet, das Haus zu kaufen, es zu renovieren und zu modernisieren, um es dann gewinnbringend weiter zu verkaufen oder als Investition zu behalten. Oder um es später zu vermieten, während man die Wertsteigerung für sich arbeiten lässt. Häufig liegen solche Objekte in Gegenden, die sich aktuell nicht besonders hoher Beliebtheit erfreuen oder in ungünstiger Lage an einer Hauptverkehrsstraße oder in der Nähe eines Flughafens oder von Bahngleisen. Niemand wollte da mehr wohnen, die ehemaligen Eigentümer oder Bewohner sind längst weg gezogen oder verstorben, so dass das Haus nun leer steht und zunehmend dem Verfall preisgegeben wird. Doch solche Objekte sollte man sich genauer anschauen. Ist man bereit und hat die Möglichkeit etwas zu investieren, kann es ein lohnendes Projekt werden, sich eines solchen Waisen anzunehmen. Und wesentlich günstiger als ein neues Haus kann es auch sein. Auf www.hauskauf.de kann man sich modellhaft die Kosten für ein Haus ausrechnen lassen und abwägen, welche Form und Größe sein Traumhaus haben soll. Vergleicht man diese Kosten dann mit den Investitionskosten für ein Sanierungsobjekt, lässt sich vielleicht besser abschätzen, ob es letztlich ein Alt- oder Neubau sein soll.
Im Trockenen
Altbauten können häufig auch Altlasten haben, die nicht sofort zu entdecken sind. Insbesondere das Fundament, die Leitungen und das Dach sollte man genauestens prüfen; zugleich sollte das Haus auf Schadstoffe hin untersucht werden. Modernisiert man einen solchen „alten Kasten“ aber mit modernsten Baustoffen und allen zur Verfügung stehenden Mitteln, kann aus einer alten zugigen Stadtvilla an einer Hauptverkehrsstraße mit neuer Isolierung, neuem Anstrich und lärmdämmenden Spezialfenstern und Doppelscheiben ein attraktives Schmuckstück werden. Gerade in größeren Städten wird Wohnraum tendenziell immer knapper, so dass das, was heute noch als kritische Lage gelten mag, in wenigen Jahren schon zu einer begehrten Lage werden könnte. Einmal investiert kann einem das Geld nicht mehr verloren gehen und nach der Finanzkrise ist es für viele die einzig wahre Anlageform geworden, die Ersparnisse zum Bau eines Eigenheims zu verwenden. Warum also nicht neue Wege beschreiten und aus bereits vorhandener Bausubstanz ein zukunftsfähiges Objekt schaffen?